WERKE

Verschiedene Werksegmente

Die hier aufrufbare Dokumentation zeigt eine Auswahl von Werkfotos, die einen Überblick über mein bisheriges Schaffen ermöglicht. Sie gliedert sich in die Segmente  Figurative Malerei, Adoption, Neues Informel, Neuer Konstruktivismus, Objekt und Zeichnung.

 

Die Stichworte  Neues Informel  und  Neuer Konstruktivismus  verweisen auf ein Anknüpfen an die Kunstrichtungen Konstruktivismus und Informel, wie sie vor allem in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wirksam waren. Die Arbeiten, die in diese beiden Segmente fallen, entstanden und entstehen seit Mitte der Neunzigerjahre. 

 

In jüngerer Zeit arbeite ich stärker auf eine Verschmelzung der stilistisch disparaten Aspekte hin. Damit fusionieren die konträren Ausdrucksweisen nun im einzelnen Gebilde, statt in  gegensätzlichen Werkgruppen sich niederzuschlagen.

 

In meinem zeichnerischen Schaffen zeigt eine derartige Verschmelzung sich schon seit langem. Auch aus diesem Grund bildet die  Zeichnung  innerhalb der hier vorliegenden Dokumentation eine gesonderte Kategorie.



Eine eigene Kategorie bilden auch solche Arbeiten, die sich von der Malerei durch das Überwiegen ihrer material-ästhetischen Komponente und durch ihre reale 3-Dimensionalität absetzen. Diese Arbeiten können unter dem Stichwort  Objekt  aufgerufen werden.   

 

Unter  Figurative Malerei  subsumiere ich sowohl Arbeiten aus einer sehr frühen Phase - diese datiert von Mitte der Achtzigerjahre bis Mitte der Neunzigerjahre - als auch Arbeiten, die erst etwa seit 2010 entstehen. Letztere belegen ein Wiederaufnehmen der Figuration in meinem gegenwärtigen Schaffen.

 

Das Segment Adoption entwickelte sich etwa seit der Milleniumswende. Hier geht es um eine besondere Art künstlerischer Grenzüberschreitung in die Welt der Lyrik. Ein Gedicht wird zum bildnerischen Sujet jenseits jeder Art illustrierender Interpretation oder auch von Kreationen eines kommentierenden bzw. analog beigestellten Bildmotivs. Statt dessen greife ich auf die schriftlich-visuelle Erscheinungsform des ausersehenen literarischen Gegenstandes (Gedichts) zurück, also auf seine Textgestalt.